Anlass war eine anonyme Umfrage zum Klassenklima, in der deutlich wurde, dass in der Klasse immer wieder nicht klar ist, wo die Grenzen zwischen lustigem Kommentar und diskriminierenden Beleidigungen liegen. Die Idee, dazu einen Workshop zu machen, kam von den Schülerinnen und Schülern.
Im Workshop ging es darum, diese Unsicherheiten zu klären, sich mit den Hintergründen von Diskriminierung auseinanderzusetzen – und ganz praktisch zu üben, wie man menschenfeindlichen Aussagen entgegentreten kann. In Rollenspielen und Diskussionen probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Reaktionen aus und lernten wirkungsvolle Argumentationsstrategien kennen.
Das Fazit einer Teilnehmerin: „Ich hab viel gelernt – und es hat Spaß gemacht!“
Der Workshop war ein Schritt auf dem Weg zu einem respektvollen und offenen Miteinander ganz im Sinne unserer obersten Schulregel „Wir achten einander“.
Tipp: App zur Unterstützung von wirksamer Argumentation gegen Stammtischparolen: konterbunt.de